ZDF berichtet über den Fall Eddy Scharf
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- Arved Klöhn, Dienstag. 28. August 2012
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Im letzten Jahr zog der Pokerspieler Eddy Scharf gegen einen Steuerbescheid von 2008 vor Gericht. Während das Urteil noch aussteht, hat sich jetzt das ZDF des Falles angenommen und berichtete in der gestrigen Sendung “Heute Nacht” über den Prozess.
Das Finanzamt verlangt von Scharf, Pokergewinne in Höhe von mehreren hunderttausend Euro zu versteuern, da es ein regelmäßiges Einkommen über Pokerspiele nicht als steuerfreie Glücksspielgewinn wertet.
Dem hält Scharf entgegen, dass dann im Mindesten seine damit verbundenen Ausgaben (Reisekosten, Spesen, entrichtete Buy-Ins) abzugsfähig sein müssen, will sich jedoch in erster Linie darauf stützen, dass seine Gewinne sehr wohl als Glücksspielgewinne zu gelten hätten, also vollkommen steuerfrei sind.
Ab Minute 5:05 ist der Beitrag hier zu sehen:
Kommentare






















Heute Mittag in der Drehscheibe kam der Bericht auch.
Danke für die News.
Im letzten Spiegel Nr. 34/20.8.12 auf Seite 43 unter dem Titel ‘Game Over’.
angenehmer Bericht. es ist gut, dass die Sache endlich mal gerichtlich geklärt wird. ich bin da Optimist, wie immer es auch ausgeht, es wird gut für die Pokercommunity sein. Poker verliert den Status des Glücksspiels, Gewinne müssen versteuert werden oder es bleibt Glücksspiel und Gewinne bleiben steuerfrei. Im ersten Fall werden sich allerdings viele weitere Prozesse anschließen.
Der Eddy soll sein Steuerschulden bezahlen,fertig!
das ist doch ein witz, man kann doch nicht verlangen, dass die Pokergewinne komplett versteuert werden, ohne das man sachen wie reisen, buyins oder verluste abziehen kann. Wie soll man den dann bitte davon leben können???. Das wäre ja, wie wenn ich 100 Fernseher verkaufen würde und den kompletten umsatz versteuern müsste und nicht nur den gewinn!!
In Casinos und online wird auch der komplette Umsatz geraked
Eigentlich hat man ja schon steuern gezahlt. Das Finanzamt kassiert beim Cash-Game Rake und Buy-In Rake ab. Doppelbesteuerung wenn ihr mich fragt
Man kann ja nicht alles mit zweierlei Maß messen! Was ist dann mit einem Pius Heinz, der auf Anhieb 8,5 Mio abräumte? Da braucht man verdammt viel Glück, um so ein großes Turnier zu gewinnen. Hier ist glaub jeder gespannt, in welche Richtung sich alles entwickelt.
auch bei mir hat das finanzamt 2010 angeklopft… sie wollten von 2007-2009 meine pokergewinne von ca $150.000 nachversteueren. hendonmob und entsprechende seiten für online ergebnisse lieferten ihnen diese zahlen.
nach ewig langem hin und her habe ich habe denen dann meine kompletten ein- und auszahlungshistorien von pokerstars und full tilt geschickt (kann man von den seiten bekommen) außerdem habe ich ihnen sämtliche ausgaben (geschätzt) aufgelistet von mehreren live turnieren rund um den globus in diesem zeitraum…
fazit: ich mußte dann ca $10.000 nachversteuern (meine ausgaben wurden also anerkannt)... inzwischen betreibe ich poker nur noch als hobby, habe aber zumindest auch 2010 meine pokerausgaben absetzen können, auf anraten meines steuerberaters habe ich das aber dann ab 2011 bleiben lassen (hier ging es aber auch nicht mehr um viel…)
Den Steuerbescheid will ich mal sehen wo deine Pokergewinne mit Ausgaben verrechnet wurden….
Um sich sowas zu ersparen wäre es dann sinnvoll bei Live Turniere mit falschen Namen oder abgeleitete Namen aufzutreten?
woher weis das Finanzamt eigentlich unter welchem Nick ich z.B. bei Pokerstars spiele, Pokerstars gibt doch die wahren Namen zu den Nick’s nicht raus oder ?
na, rate mal. wenn online poker legalisiert würde, und eine der Vorraussetzungen wäre (ganz sicher), die wahren Identitäten preis zu geben….. Was meinst du? Nee, PS und Party würden das nie!!!! tun. .... Und morgen kommt der Weihnachtsmann
‘Um sich sowas zu ersparen wäre es dann sinnvoll bei Live Turniere mit falschen Namen oder abgeleitete Namen aufzutreten?’
Wenn Du brauchbare Einnahmen hast, im Einzugsbereich der doitschen Steuerpfänder sitzt und sicher gehen willst:
1.) “Zweitidentität” aufbauen beim Pokerroom
2.) beim Finanzdienst ebenso
3.) per Proxy-Dienst spielen
2 erlaubt Dir dann das anonyme Auscashen per Prepaid Card, die o.g. Sachen sind günstig zu erwerben bzw. selbst herzustellen.
Sky
Liest sich nicht sinnvoll
is ja noch mehr Arbeit wie es so schon is.
Vielleicht auch noch die Geräte bzw. Datenträger verschlüsseln, a la Glaeseker – http://www.welt.de/politik/deu....html – vermutlich mit TrueCrypt.
Am ATM verkleidet abheben…
“Jackbot 29.08.12 Um sich sowas zu ersparen wäre es dann sinnvoll bei Live Turniere mit falschen Namen oder abgeleitete Namen aufzutreten?”
Ja, aka/alias ist ja immer erlaubt…
”? 29.08.12 woher weis das Finanzamt eigentlich unter welchem Nick ich z.B. bei Pokerstars spiele, Pokerstars gibt doch die wahren Namen zu den Nick’s nicht raus oder ?”
wissen sie nicht… nur wenn du über dein giro-konto ein/auszahlst, dann wissen sie das sie versuchen können dich abzuzocken…
@Fritz
Ne einfache und richtige Antwort für mich. Danke
gibt es den möglichkeiten, bei Pokerstars ein und auszuzahlen ohne dass das Finanzamt da was mitbekommt?
Mehrere! Einmal die ausserhalb Deutschlands und dann die sCheck Möglichkeit.
Beim GiroKonto fragte mich sogar die Bank wo das Geld herkommt. Ich sagte wenn sie lesen können dann sehen sie es. Aber weil sie so nett gefragt haben es ist mein Freund der mir gespendet hat
daraufhin suchte ich ne andere AuszahlungsMöglichkeit und es gibt ne sehr gute und schnelle. Die sollte eigentlich jeder Spieler kennen. Also nutze nie deine deutschen Konten zum zocken 