WSOP Inside – Frauenpower im Rio
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- Rainer Vollmar, Sonntag. 15. Juli 2012
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Es hatte sich schon die gesamte WSOP angedeutet. Die Damen, die vielerorts an Pokertischen belächelt werden, legen ein ganz starkes Main Event hin und haben gute Chancen, zumindest einen Platz unter den October Nine zu erreichen. Allerdings ist es nicht die bislang herausragende Pokerspielerin Vanessa Selbst, die am besten dasteht, sondern Gaelle Baumann.
Vanessa Selbst noch dabei, aber zurückgefallen
Die zierliche Französin schien am gestrigen fünften Turniertag zeitweilig jede Hand zu gewinnen und verzog dabei keine Miene. Am Ende gab es zwar keinen Einbruch, aber auch keine weiteren Chips. Die Dritte im Bunde der Finaltischanwärterinnen ist die Norwegerin Elisabeth Hille, die leider ziemlich diskret an einem der hinteren Tische platziert war. Von ihr wird es hoffentlich heute mehr zu sehen geben.
Jetzt doch raus: Daniel Negreanu
Während die Damen groß auftrumpfen, wurde von Daniel Negreanu das Schlussbild geschossen. Der Superstar hatte sich lange und erfolgreich gegen das Aus gestemmt und sich dabei sogar zweimal in den nächsten Tag gerettet, doch irgendwann waren auch seine Überlebenskräfte erschöpft.
Bis zu seinem Bust hatte er am TV-Table wieder für gute Stimmung gesorgt und auch nach dem Aus sein übliches Lächeln nicht verloren. Gleich mehrere Damen nutzten die Gelegenheit, um sich mit ihm auf der Zuschauertribüne ablichten zu lassen, auch das ließ die kanadische Marketing-Maschine ohne Murren über sich ergehen.
Spricht man von den Damen, muss man auch die deutschen Spieler erwähnen, die ebenfalls sehr gut dastehen. Von den sehr bekannten Namen ist noch Jan Heitmann dabei, der seinen Fuß zwar schon im Ausgang hatte, nach einem rettenden River am Ende aber noch auf einem sehr guten 15. Zwischenrang landete.
Rotes Hemd mit Brille: Wilfried Härig
Noch besser machte es Wilfried Härig, der offenbar weiß, wie man beim Main Event gut abschneidet. Schon letztes Jahr kam er als 217. sehr weit und konnte diese Leistung nun sogar noch toppen. Bei derzeit Platz 5 auf dem Leaderboard ist natürlich alles möglich, mich überzeugt vor allem die extrem ruhige und gleichmäßige Art, mit der er seine Aktionen ausführt.
Weiter gut dabei ist außerdem Nicco Maag, noch nicht abschreiben sollte man aber auch den vierten deutschen Vertreter, Lasell King, der das hintere Drittel anführt.
Kommentare






















Spricht man von den Damen, muss man auch die deutschen Spieler erwähnen. Von den sehr bekannten Namen ist noch Jan Heitmann dabei.
Achja, muss man das? Da weiß ich aber nix davon
Scheiß Überleitung!!!
Du Klugscheißer !!!
Spricht man von den Damen, ist zu erwähnen, daß sie ordentlich gekleidet sind. Peinlich sind die Spieler, die mit Huddy und Kaputze am Tisch sitzen. Aber wer weiß? Es könnte ja gleich regnen? Oder ein Zucken oben auf der Kopfhaut könnte meine Hand verraten!
@ JAN H. ...”Spricht man von den Damen, muss man auch die deutschen Spieler erwähnen”. Mit einem Hauch von Wahrnehmungsfähigkeit müsste dir auffallen, daß diese Überleitung in einer subtilen Lässigkeit daherkommt, die man hier gar nicht gewohnt ist.
Als potentieller Fernsehzuschauer ersuche ich ESPN alle Damen auf den Final Table zu pushen.