1 Million Dollar Turnier – Guy Laliberte bestätigt 30 Teilnehmer!

The “Big One for One Drop” ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, nie gab es ein Pokerturnier mit einem höheren Buy-in. Eine Million Dollar kostet der Spaß, ein Eintrittsgeld à la James Bond. Jetzt hat Zirkusmogul und Hobbyastronaut Guy Laliberte die unglaubliche Anzahl von 30 Teilnehmern bestätigt.

Vom 1. bis 3. Juli 2012 soll das Spektakel stattfinden, Tage, die in die Poker-Geschichte eingehen werden. Der Preispool beträgt mit 30 Spielern 26 Millionen Dollar (!), der Gewinner wird wahrscheinlich mit 12.266.668 Dollar Siegprämie nach Hause gehen. Das ist die höchste Summe, die je in einem Pokerturnier vergeben wurde. Jamie Gold kassierte 2006 bei seinem WSOP-Sieg bekanntlich ‘nur’ 12.000.000 Dollar.

Guy Laliberte Guy Lalilberte, der steinreiche
Organisator

Die All Time Money List der Hendon Mob Database wird durch das Turnier völlig umgekrempelt. Erik Seidel, Daniel Negreanu, Phil Ivey und Phil Hellmuth müssen um ihre schwer verdienten Positionen bangen. Neu angemeldet haben sich für das Turnier jetzt Bob Bright, CEO von Bright Trading, Cary Katz, CEO der College Loan Corporation, Arnaud Mimran, ein französischer Geschäftsmann, Paul Newey, der Co-founder von New Wave Ventures, LLP., Paul Phua, ein asiatischer Geschäftsmann und die drei Poker-Highroller Erik Seidel, Justin Smith und Richard Yong.

Mit 30 Teilnehmern ist das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht, die Veranstalter rechnen damit, dass die Maximalteilnehmerzahl von 48 noch zusammenkommt. Berücksichtigt man die Magnetwirkung des gigantischen Preispools, ist dies nicht mal unwahrscheinlich. Von jedem Buy-in werden 111.111 Dollar an die Umweltorganisation ONE DROP gespendet. Die 30 bestätigten Teilnehmer haben sich ihre Seats durch Anzahlungen gesichert, einige möchten vor dem Turnier anonym bleiben.

Banner: Playing the Player

Guy Laliberte sagt zu dem Ganzen: “Es ist für mich ein aufregender Moment und es ist wunderbar, die Großzügigkeit der Poker-Community zu erleben, wo Organisatoren, Spieler und Fans zusammenkommen und ONE DROP unterstützen. Ob man am Turnier teilnimmt, Botschafter wird, eine Spende tätigt oder einfach nur seine Gewohnheiten bezüglich des Wasserverbrauchs ändert, jeder kann mitmachen und jeder sollte sich Gedanken machen. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen schlechtem Wasser und zusammen können wir daran etwas ändern.”

Hier die Liste der bisher bestätigten Teilnehmer:

1. Guy Laliberté
2. Phil Ruffin
3. Andy Beal
4. Montreal private citizen group (Sean O’Donnell)
5. Loto-Québec/Casino Montreal seat (Lottery scratch-off/live satellite)
6. Cary Katz
7. Paul Newey
8. Richard Yong
9. Erik Seidel
10. Anonymous – U.S. Venture Capitalist
11. Anonymous – European Hedge Fund Manager
12. Anonymous – U.S. Hedge Fund Manager
13. Anonymous – French businessman
14. Caesars Entertainment seat
15. Caesars Entertainment via June 30 $25,300 satellite at Rio
16. MGM Mirage Satellite seat
17. Bobby Baldwin
18. Patrik Antonius
19. Gus Hansen
20. Daniel Negreanu
21. Johnny Chan
22. Tom Dwan
23. Tony Guoga
24. Jonathan Duhamel
25. Bertrand “ElkY” Grospellier
26. Daniel Shak
27. Justin Smith
28. Bob Bright
29. Arnaud Mimran
30. Paul Phua

Kommentare


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  • Newcomer
  • 13.04.12

Sollten sich alle schämen !!! Auch wenn ein Teil fürn guten Zweck gespendet wird, ist dies m.E. eine Schande fürs Pokern.


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  • Mp
  • 13.04.12

Versteh nicht warum sie sich schämen sollten!? Bei Turnieren mit 10K buy in regt sich keiner auf.obwohl die sich die meisten Spieler auch nicht leisten können.


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  • booom
  • 13.04.12

Hat philbort nicht auch schon zugesagt?


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  • Newcomer
  • 13.04.12

@Mp: es geht allein darum, welches Ansehen Pokern dadurch wieder einmal bekommt. Gerade in Ländern, in denen Poker gerade im Anlauf einer Legalisierung ist, wird dies hierfür sicher nicht förderlich sein. Und genau einige dieser Leute die dort teilnehmen, sprechen sich lautstark über die Legalisierung aus. Grundsätzlich sollte ein Turnier mit solch hohem Buy-In nicht im Rahmen einer sog. Weltmeisterschaft ausgetragen werde, denn hier erregt dies nicht nur bei Pokerfreunden aufsehen… siehe Pius Heinz hype.


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  • Alex
  • 13.04.12

Gerade da ein Teil gespendet wird steht Poker in einem besseren Licht da, als wenn man in irgendwelchen Hinterzimmern spielt.


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  • Bernd
  • 13.04.12

Als die WSOP in ihren Anfängen war, da hatten die $10.000 Buyin noch einen erheblich höheren Wert, und es konnten sich nur die besten oder reichen Spieler einkaufen. Heute kann sich jeder Idiot dort einkaufen und kann mit etwas Glück Weltmeister werden. Was ist denn das bitte für ein Wettkampf? Beim Sport muss man sich auch erstmal für Meisterschaften qualifizieren um sich dann anschließend mit den Besten zu messen. Nur so ist doch ein ordentlicher Vergleich möglich. Deswegen denke ich, sollte das Mainevent der WSOP mal mindestens $100.000 kosten und eine Teilnahme dürfte nur über Satellites möglich sein. Zumindest im Rahmen der WSOP.

Ausserhalb der WSOP sollte allerdings jeder mit seinem Geld machen dürfen, was er will, von mir aus auch ein $10.000.000 Turnier.


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  • Heya
  • 13.04.12

Diesleute spenden wohl mit diesem Turnier mehr als jeder einzelne von uns in unserem ganzen leben. Ich finde das sehr Nobel und gewissenhaft. Ob sie dann mit dem restlichen 900k Cashgame spielen oder ein Turnier ist dann ja wohl völlig egal.



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