Mike Matusow vom Knast direkt an den Albtraum-Finaltisch – Die großen Poker-Momente

Das Leben von Ex-Full-Tilt-Pro Mike Matusow ist eine Achterbahnfahrt. Allerdings steht diese Achterbahn nicht in Disneyland sondern in der Hölle. Im Jahr 2005 musste Mike Matusow für sechs Monate ins Gefängnis, weil er dummerweise Drogen an einen Undercover-Polizisten abgegeben hatte.

Nach Verbüßung dieser Strafe spielte er das Main Event der WSOP und kam auch prompt an den Finaltisch. Eine Wahnsinns-Leistung, immerhin spielten damals schon 5.619 Teilnehmer. Am Ende gewann bekanntlich Joe Hachem aus Australien 7,5 Millionen Dollar. Als Favorit wurde vor Beginn des Finaltischs aber Mike Matusow gehandelt.

Was dann passierte, passt zum traurig-tragischen Image von Mike Matusow wie die Hand in den Handschuh. Direkt am Anfang des Finaltisches rennt er mit Pocket-Kings in die Pocket-Aces von Scott Lazar. Der Flop beschert Matusow einen King und die Welt scheint für den Desperado wieder in Ordnung. Der River komplettiert aber den Nut-Flush für seinen Gegner und Mike ist psychologisch quasi vom Tisch. Unser großer Poker-Moment der Woche. Kurz darauf wird Mike von Steve Dannemann ausgesuckt und scheidet aus. Als Erster!

Absolut unglaublich und man kann nur erahnen, wie viele Gehirnzellen dabei in Mikes Gehirn verbrennen. Ein filmischer Genuss, die Hand beginnt bei 3:00 Minuten:

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Kommentare


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  • xbert
  • 11.04.12

das ist einfach so grausam Laugh


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  • Mongolettenmann
  • 11.04.12

Es is bitter wie Schweppes, doch er hätte es wissen müssen.


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  • stefan
  • 11.04.12

Das Schicksal ist oftmals mächtiger, als alles andere. Schönes Beispiel.


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  • Sky
  • 11.04.12

Naja, Alltag. Die Schweine haben am Flop über den Flush- und Straight-Backdoor neben den üblichen 9% ein drittes Schwein zu treffen, ca. 15% Equity.

Welch Freude bei den Live Spielern immer aufkommt…


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  • Sky
  • 11.04.12

13,74%


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  • lol
  • 11.04.12

Vielen Dank. Der Admin (ich) weiß Deine Kritik zu schätzen. Wie immer!


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  • Alltag ?
  • 12.04.12

Hmmm … ist es für Dich Alltag, so eine Hand am FinalTable zu haben ? Natürlich gibt es ähnliche Hände täglich, aber ist so einer Situation …


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  • Sky
  • 12.04.12

Es ist Alltag so eine Hand zu verlieren – am Flop ist übrigens der größte Bad Beat möglich, wenn der Gegner genau zwei Karten braucht. Wir also bspw. mit Nut Flush oder Overset gegen Straight Flush Draw oder Pair.

Hab mal am Flop mit QQ ohne Backdoors gegen AAA gewonnen, Wahrscheinlichkeit: (2/47) * (1/46) = ca. 0.09 % (“in der Praxis” ist diese Wahrscheinlichkeit etwas höher, weil der Gegner natürlich keine unserer Runner-Runner-Outs hält, also ca. 0,10%)



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