PartyPoker Premiere League V – Scott Seiver und Mathew Frankland gewinnen
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- Jan Meinert, Sonntag. 08. April 2012
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Wien ist ein toller Ort zum Poker spielen. Gerade läuft die PartyPoker Premiere League V, in ein paar Tagen startet das Main Event der WPT Vienna. Für die, die die etwas komplizierte Premier League V noch nicht so ganz durchschauen:
Es gibt zwei Gruppen A und B, die jeweils vier Vorrunden-Sit&Gos spielen. Für die Platzierungen gibt es Punkte. Aus jeder Gruppe platzieren sich die drei punktbesten Spieler für das Finale, bei dem es um 500.000 Dollar geht. Mittlerweile sind in den Gruppen drei der jeweils vier Heats absolviert.
Gruppe A
Hier wurde gestern der dritte Heat fortgesetzt, am Tag zuvor wurde das Turnier kurz vor Mitternacht mit den Überlebeden Mathew Frankland, Sam Trickett, Tony G, Erik Seidel und Andy Frankenberger unterbrochen. Als überragender Chipleader ging gestern Mathew Frankland mit 945.000 Chips ins Rennen.
Mathew Frankland, Sieger Heat 3 in Gruppe A, Quelle: partypoker.com
Nachdem Short-Stack Andy Frankenberger draußen war, wurde es etwas zäh. Short-Stack Erik Seidel konnte wieder etwas an Boden gutmachen und überlebte sogar Tony G, der gestern wahrlich nicht seinen besten Tag hatte. Tony G stellte am Ende seine letzten 250.000 Chips mit 
in die Mitte und bekam einen Call von Mathew Frankland mit 
. Die bessere Hand kam durch, Tony G war draußen.
Nachdem Erik Seidel mit 
gegen 
von Frankland aus dem Rennen geflogen war, startete das Heads-Up zwischen Sam Trickett und Mathew Frankland. Nach etwas mehr als einer halben Stunde stand der Triumph von Frankland. Trickett ging mit 
all-in und Frankland callte mit 
. Das Board kam 



und verbesserte Franklands Zehnen sogar noch zum Set.
In der Gruppe A hat Tony G jetzt die Nase vorn, für Luke Schwartz und Eugene Katchalov dürfte es sehr eng werden. Hier der Stand nach drei von vier Heats:
| Tony G | 26 points |
| Sam Trickett | 25 points |
| Mathew Frankland | 24 points |
| Phil Laak | 23 points |
| Erik Seidel | 21 points |
| Andy Frankenberger | 17 points |
| Eugene Katchalov | 9 points |
| Luke Schwartz | 5 points |
Gruppe B
Der dritte Heat von Gruppe B begann mit einem Knall. Gleich in der ersten Hand erwischte es den EPT-Sieger von Berlin Ben Wilinofsky. Auf einem Flop mit 

hatte Tom Dwan mit 
ein Set getroffen, Wilinofsky hatte mit Overpair 
davon offenbar nicht mal eine Ahnung. Ben checkte, Dwan setzte 34.000 und Ben machte den Call.
Scott Seiver, Quelle: partypoker.com
Der Turn
veranlasste Ben wieder zum check-call, es waren 72.000 Chips. Der River gab Dwan mit
sogar Quads, wieder check-callte Ben. Diesmal aber ein All-in und nach dem Aufdecken realisiert er, dass der Heat für ihn gelaufen gelaufen war. Unterm Strich sieht es für Ben Wilinofsky in seiner Gruppe ganz düster aus, er hat nur 2 Punkte und somit keine Chance mehr auf das Finale.
Am Ende triumphierte Scott Seiver und sicherte sich damit wichtige 16 Punkte. Das Feld in Gruppe B liegt vorne relativ dicht zusammen, der vierte Heat wird hier also nochmal richtig spannend. Hier der Stand in Gruppe B nach drei von vier Heats:
| Scott Seiver | 27 pts |
| Patrik Antonius | 26 pts |
| Yevgeniy Timoshenko | 25 pts |
| Jungleman | 22 pts |
| Tom Dwan | 20 pts |
| ElkY | 16 pts |
| Vanessa Selbst | 12 pts |
| Ben Wilinofsky | 2 pts |
Kommentare






















Ben Wilinofsky hat nicht nur praktisch keine Chance mehr bei 16pts für den Sieger kann er maximal noch 6. werden.
Luke Schwartz hingegen ist praktisch raus, da im nur die Combo Sieg bei Platz 8 für Erik Seidel + maximal Platz 5 für Frankenberger weiterhilft, wobei sich dann spannenderweise 3 Leute den 5. teilen würden.
Hätte Katchalov und Elky weiter oben eingeschätzt.
Man muss aber schon sagen, dass Gruppe B um einiges stärker ist.
@Praktisch
Stimmt, Ben W. ist faktisch raus, bei Luke S. müsste Glücksgöttin Fortuna schon ordentlich rotieren …