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Gus Hansens Blog – Selbstkritik und Zufriedenheit

Zu einem fleißigen Schreiber entwickelt hat sich Gus Hansen, seitdem er eine neue Webseite hat. Die alte Full-Tilt-Seite existiert zwar noch, aber wie man sich leicht denken kann, gibt es keine neue Einträge in Hansens Blog. Stattdessen lässt „The Great Dane“ seine Fans jetzt auf gushansen.me an seinen Erlebnissen teilhaben und löst in seinem neuesten Eintrag auch die Hand auf, die bei vielen Beobachtern ungläubiges Kopfschütteln ausgelöst hatte.

Bei der 100.000 $-Challenge im Rahmen der Aussie Millions hatte Hansen als Zweiter in Chips auf der Bubble mit XaXj das All-In von Mikhail Smirnov gecallt und hatte anschließend mit leeren Händen den Turniersaal verlassen müssen. Dazu Hansen:

„Ich war einigermaßen enttäuscht über mein Ausscheiden als Bubble-Boy bei der 100.000 $-Challenge. Das gilt vor allem, weil ich lange ziemlich gut gespielt habe, aber dann… Die Enttäuschung rührt nicht daher, dass ich am Ende Pech hatte, sondern völlig den Kopf verlor und in der entscheidenden Hand einen furchtbaren Fehler beging. Natürlich habe ich versucht, mein hyper-aggressives Spiel vor mir zu verteidigen, aber wie man es auch dreht und wendet, es war ein Fehler. In Zukunft muss ich in Konfrontationen mit dem Chipleader vorsichtig sein, vor allem als Zweiter in Chips.

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Genug von diesem Turnier und ein rascher Wechsel zum 250.000 $-Turnier. Mit einem glücklichen Drei-Outer schickte ich durrrr an die Rails, dann fiel ich mit einem niedrigeren Flush wieder zurück und dann brauchte ich gegen Richard Yong Glück, um mit meinem Flush Draw gegen dessen Set zu gewinnen. Insgesamt gelang es mir, mit etwas Glück meinen Stack stetig auszubauen und den Finaltisch als Chipleader zu erreichen.

Erneut jedoch verschleuderte ich meine Führung und bei vier verbliebenen Spielern sah es so aus, als würde ich erneut Bubble Boy werden. Zum Glück waren die Blinds im Vergleich zu den Stackgrößen schon recht groß und Daniel Negreanu ging mit XaX8 gegen Patrik Antonius‘ XjXj All-In und schied aus.

Interessant ist, dass ich in der Hand davor XaXq gegen Phil Iveys All-In gefoldet hatte. Vermutlich war dies das erste und letzte Mal, dass ich an einem Tisch mit vier Spielern und kleinen Stacks vor dem Flop XaXq folden werde, aber ich spürte „einfach“, dass ich geschlagen war. Nachher meinte Phil, er habe auch XaXq gehabt, aber ich bin nicht sicher, ob ich ihm glauben kann.

Unterm Strich muss ich sagen, dass ich sehr froh über diesen Cash in einem Turnier mit hohem Buy-In bin, da ich das Gefühl hatte, bei diesen Veranstaltungen eine kleinere Dürreperiode zu durchleben.“


Kommentare


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  • Sky
  • 31.01.12

Gus hat sich als 2nd Chipleader, tief und auf Bubble mit AJo vom Chipleader abschmieren lassen?


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  • Sky
  • 31.01.12

“(...) aber ich bin nicht sicher, ob ich ihm glauben kann.”

Auch witzig.

LG, Sky


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  • Jörg
  • 31.01.12

@ Sky Aus dem Bericht von PO Im Duell der beiden Chipleader callte Hansen mit AJ im Button das 5-Bet-All-In von Mikhail Smirnov im Small Blind und trat zum Conflip gegen TT an. Das Board brachte und Hansen verließ den Saal mit den Worten „Fuck me in the ass“. Smoke