Verzögern Chris Fergusons dreiste Geldforderungen den Deal mit der Tapie-Gruppe?
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- Jan Meinert, Freitag. 27. Januar 2012
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- full-tilt, fbi, chris-ferguson
Die Situation nach der Full-Tilt-Katastrophe ist verzwickt, ein geplanter Deal zwischen der französischen Tapie-Gruppe und dem US Department of Justice zögert sich immer weiter hinaus und die verzweifelten Spieler warten immer noch auf ihr Geld.
Chris Ferguson – Pure Gier?
Am Mittwoch tauchte auf subjectpoker.com ein Bericht auf, der es in sich hat. Hierin wird angedeutet, dass Ex-Full-Tilt-Eigner Chris Ferguson und sein Anwalt möglicherweise den Deal zwischen der Tapie-Gruppe und dem Department of Justice hinauszögern. Als Grund werden Geldforderungen von Ferguson in Höhe von 14,3 Millionen Dollar angegeben.
Ferguson hat angeblich während seiner Zeit bei Full Tilt knapp 60 Millionen Dollar auf Konten von Pocket Kings Ltd. überweisen lassen, über die er die volle Kontrolle hatte. Den Großteil dieses Geldes hat er dann nach Informationen von subjectpoker.com in einer Zeitperiode von vier Jahren für sich abgezweigt. Zusätzlich hat er sich ca. 25 Millionen Dollar direkt auf private Konten überweisen lassen. Diese Zahlen wirken angesichts der Tatsache, dass es sich dabei um das Geld der Spieler handelt, fast schon absurd.
Ferguson und sein Anwalt Ian Imrich hatten nach dem Black Friday zugestimmt, dass 14, 3 Millionen Dollar von dem Geld, das übrig war und sich noch auf den Konten von Pocket Kings befand, für entstandene Kosten aufgewendet werden. Vermutlich unter anderem für Auszahlungen von Spielern außerhalb der USA. Genau um dieses Geld geht es jetzt, es wird vermutet, dass die Rückforderung seitens Ferguson den Deal zwischen dem DoJ und der Tapie-Gruppe hinauszögert. Bereits im vergangenen November hatten Ferguson und sein Anwalt auf Auszahlung von fast 100 Millionen Dollar geklagt.
In einer frühen Phase der Verhandlungen sollte Chris Ferguson zunächst Anteile im Wert von ca. 14 Millionen Dollar an dem neuen Unternehmen bekommen. Als dann aber durch das DoJ klargestellt wurde, dass von den alten Anteilseignern niemand mehr in der neuen Company beteiligt sein darf, forderte Ferguson bzw. sein Anwalt Ian Gimrich diese 14,3 Millionen Dollar zurück. Hierdurch könnte sich die Freigabe der 35 bis 45 Millionen Dollar, die beim Black Friday durch das FBI beschlagnahmt wurden, verzögern. Geld, das dringend zur Auszahlung der Spieler benötigt wird.
In der Pokercommunity reagierte man angesichts der neuen Enthüllungen bestürzt. Viele Foristen auf Twopluswo.com machten ihrem Ärger Luft. So schrieb beispielsweise Carthac: “Dieser Mann hat nicht nur mit FTP Schande über sich gebracht oder dadurch, dass er 100 Millionen Dollar an Spielergeldern aus Unehrlichkeit, Gier und Unmoral verschwendet hat, jetzt steht er auch noch einer Entschädigung seiner früheren Kunden entgegen.”
In der Tat scheint sich der Ärger der Spieler jetzt vor allem auf Howard Lederer, Chris Ferguson und Ray Bitar zu konzentrieren. Während andere Ex-Team-Full-Tilt-Mitglieder wie Tom Dwan und Phil Ivey mittlerweile wieder im Turnierzirkus mitmischen und quasi rehabilitiert sind, lassen sich die drei Erstgenannten in der Pokerszene aus gutem Grund nicht mehr blicken.
Kommentare























das Karma wird Chris schon bestrafen…
wenn auch nur irgendwer hier glaubt, ivey hat da keinen dreck am stecken und hat weniger abgesahnt als ferguson oder lederer, der hat ein brett vor dem kopf, ..... der hat ja laufend betont, dass er viel mitarbeitet in der weiterentwicklung und viele entscheidungen von FTP mit trägt. so ein spieler gehört von allen turnieren der welt ausgeschlossen auf lebenszeit, .... hansen, antonius und dawn sind fraglich, aber wurden ja nie erwähnt, dass die anteile besessen haben und mitentscheiden konnten, ... waren ja laut diversen berichten nur bitar, ferguson, lederer und ein noch ungenannter, .... der logischerweise nur ivey sein kann.
Ivey ist bei mir auch unten durch! Er mag zwar ein sehr guter Pokerspieler sein, dennoch ist er menschlich ne Null. Egal ob Howard Lederer, Chris Ferguson oder ein Phil Ivey, alle gehören meiner Meinung nach Jahre hinter Gittern! Es kann doch echt nicht sein, dass solche Verbrecher noch frei rumlaufen. Ich warte auch noch auf mein Geld, das ich wahrscheinlich nie wieder sehen werde…
@Der Guru: du hast es erkannt ! Du wirst dein Geld nie wieder sehen. Und die GBT wird den Raum auch nicht mehr ans laufen kriegen, ob sie es überhaupt wollen ist ebenso fraglich. Das ist wie mit TelDaFAx, da wollen welche aus dem Verlust der Kunden noch Profit schlagen… bei TelDaFax ist es halt der “Insolvenzverwalter” (der an Kunden noch Forderungen schickt, für die Verwaltung ihres nicht vorhandenen Guthabens LOL ), bei FT könnte es neben Ferguson und Konsorten auch die GBT werden…wartet nur ab !
wenn du ein geldfass ohne boden hinter dir hättest, dann würdest du auch dort riskieren können ohne rücksicht auf verluste, wo andere ans geld denken oder an die platzierung, .... geld ist dem scheiß egal gewesen, ... hat sich eh von uns genommen was er will, da gings nur ums prestige und um anerkennung, ....
Woher wisst ihr das Ivey schuldig ist. Habt ihr beweise??? Solange keine Beweise vorliegen, sollten ihr mal locker machen. Von Lederer, Furgeson und Bitar weiss mann, dass sie scheisse gebaut haben und sich mit Spielergeldern bereichert haben. So weit bekannt hat Ivey sich nicht an Spielergeldern bereichert, er wurde wohl nur fürstlich entlohnt für seinen Marketing Deal. Ist das verwerflich??? Wenn euch ein Top – Vertrag angeboten wird, dann sagt ihr auch nich “ohhh nööö, das ist mir zu viel Geld, ich will weniger”. Also labert nicht so eine scheisse und verurteilt niemanden, wenn ihr (wie ich) keine Ahnung habt.
Ich denke das durch diese Indiskretion in erster Linie Druck auf Fergeson aufgebaut werden soll.
Ich denke das alle ehemaligen Teilhaber versucht haben noch etwas Geld für Ihre mehr oder weniger wertlosen FT Anteile rauszuschlagen.
Ob das allerdings bei Judas äh Jesus hift wage ich zu bezweifeln. Wer sich jahrelang ungeniert an den Spielergeldern bedient ist meiner Meinung nach so abgewichst das Ihm am A… vorbeigeht ob er für das Scheitern des FTP2 Deals verantwortlich ist
Bitte sachlich bleiben. Danke
kann ja verstehen, dass man blauäugig in die kasse greift, wenn man im glauben ist, dass das eh nie rauskommt, weil ja nie alle auscashen… was aber nach dem BF passiert lässt einen aber daran zweifel, ob chris und howard überhaupt noch klar denken können. bitar ist es egal, der hat sein geld und sicher auch keine skrupel aber die anderen beiden sollten vielleicht mal zum psychiater.
warum hier wieder random sponsored player wie dwan genannt werden ist mir schleierhaft. die dürften bis april/mai nichts gewußt haben, ansonsten wären die schnellstens abgesprungen, um ihren ruf zu retten, taten sie aber nicht.
Könnte sich um lancierte Meldungen handeln, man muss hier nicht glauben, dass die Tapie-Gruppe gut ist und mit Samthandschuhen arbeitet.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Friedrichs)
Verstehe einfach nicht wieso Tapie ein Betrugsunternehmen kaufen will,was denkt er sich dabei?
@killthecheater,
weil ein ordentlich geführter pokerroom nach wie vor ne Gelddruckmaschine ist. Wenn ich die Kohle hätte Fulltilt zu kaufen und bekäme es angeboten wäre es ein snap-call.
Immerhin hat man mit “Jesus” jetzt einen Verdächtigen aufs Korn genommen, der wurde ja anfänglich lange geschont, weil er so nett schien.
ist nicht so leicht….
burnside,willst du mir erzählen ,dass alle einfach wieder zu FT zurückkehren als sei nichts gewesen,man wird ja schliesslich gerne betrogen…oder was?