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"Nur weil Du einen Titel geholt hast, bist Du nicht besser als die anderen" – PokerOlymp-Interview mit Jake Cody

Es gibt weltweit nur drei Spieler, die EPT, WPT und WSOP gewonnen haben. Der frischgebackene PKR-Pro Jake Cody ist einer von ihnen. Der erst 23-jährige Engländer hat in seinem Leben mehr als drei Millionen Dollar in Live-Turnieren gewonnen und ist mit nur 23 Jahren bereits einer der sattelfestesten Pokerspieler der Welt.

Für PokerOlymp stand der sympathische Brite im Interview Rede und Antwort. Problematisch war, dass Jake aus Rochdale in der Nähe von Manchester kommt und für einen normalsterblichen deutschen Poker-Redakteur ungefähr so gut zu verstehen ist wie Scotty Nguyen, der gerade in einem Bierbrunnen ertrinkt. Dank der unendlichen Geduld von Jake kam dann trotzdem ein brauchbares Gespräch dabei raus. Danke an dieser Stelle dafür und viel Spaß mit dem Interview.

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PokerOlymp: Die Triple Crown. Du kannst es schon nicht mehr hören, oder? Welche Ziele hat man als Pokerspieler nach einer solchen Erfolgsserie überhaupt noch?

Jake Cody: Das ist eine gute Frage. Hm, natürlich will ich einfach noch mehr Turniere spielen. Im Moment wäre es auch toll, der erste zweifache EPT-Gewinner zu werden.

PokerOlymp: Du hast ja mal Psychologie studiert. Wie würdest Du den Patienten Jake Cody am Pokertisch beschreiben?

Jake Cody: Meine mentale Stärke ist sehr ausgeprägt. Ich bin sehr gut darin, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Emotionen aus dem Spiel zu lassen. Ich lasse mich nicht von bestimmten Situationen mental runterziehen.

PokerOlymp: Du investierst viel Zeit in die Verbesserung deines Spiels. Wie trainierst Du?

Jake Cody: Als ich angefangen habe, habe ich viele Stunden online gespielt. Ich war ohne Ende in den Foren unterwegs und habe mir Videos angesehen. Heute bringt es mir am meisten, mich mit Freunden über wichtige Hände zu unterhalten und andere Meinungen zu hören.

PokerOlymp: Wie viel Glück braucht man, um als Pokerspieler von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden bzw. um einen Vertrag zu bekommen?

Jake Cody: Ich denke, es ist die Mischung. Man muss definitiv zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Wenn Du es in einem großen MTT schaffst, hilft das natürlich.

PokerOlymp: Hast Du den WSOP-Main-Event verfolgt?

Jake Cody: Klar, ich habe online mit einen paar Freunden gepokert und alle haben zur gleichen Zeit den Livestream geguckt.

PokerOlymp: Wir haben ja jetzt einen deutschen Poker-Papst Pius Heinz. Welche Ratschläge würdest Du ihm mit auf den Weg geben?

Jake Cody: Er soll es sich nicht zu Kopf steigen lassen. Er soll seine alten Freunde behalten und das Ganze nicht sein Ego beeinflussen lassen. Nur weil du einen Titel gewonnen hast, heißt das nicht, dass Du besser als die anderen bist.

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PokerOlymp: Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Pokerspielers?

Jake Cody: Es sind so viele unterschiedliche Sachen. Man muss nicht nur gut im Poker sein, man muss auch gut im Leben sein. Bankroll-Management ist sehr wichtig und wie viel Geld Du außerhalb von Poker verpulverst. Jeder unterschätzt, wie hoch die Nebenkosten von Live-Turnieren sind.

PokerOlymp: Wie siehst Du die Zukunft von Poker? Zum Beispiel in fünf Jahren?

Jake Cody: Ich bin optimistisch. Poker wird immer größer, vor allem werden neue Märkte erschlossen, ich denke da vor allem an Asien. Ich bin mir fast sicher, dass es bis dahin in den USA voll legalisiert wird. Obwohl dieses Jahr mit all den Skandalen nicht besonders gut war, sehe ich eine gute Entwicklung.

PokerOlymp: Vielen Dank für das Interview.

Jake Cody: Danke auch, bye bye.

Das Interview führte Jan Meinert, Fotos von PKR.com

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Kommentare


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  • Doc Holiday
  • 23.11.11

Ein sympathischer Typ


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  • OH man
  • 23.11.11

Der Meinter stellt dem 3 Fragen und heult rum. [Admin: Oops]. Wenn das n 2 Stunden Interview gewesen wäre könnte ich das ja verstehen aber wegen nem 15 eplänkel rumzuheulen ist wieder typisch Jan Meinter. Ich kann ihn nicht ab .

Mad

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  • Jakonko
  • 23.11.11

OH man, deine persönlichen Animositäten interessieren hier keinen. Interview is gut, ich weiß gar nicht, was du willst.