Full Tilt – Kein Statement der Justizbehörde
- By
- Rainer Vollmar, Dienstag. 22. November 2011
- Tags
- tilt, full, fbi
Hoffnung für viele Pokerspieler weltweit gab es letzte Woche im Skandal um den bankrotten Internetanbieter Full Tilt. Kolportiert wurde seitens Full Tilt eine Einigung zwischen dem Käufer, der Groupe Bernard Tapie, und dem amerikanischen Justizministerium, die die Auszahlung der Spielergelder ermögliche und die nur noch von den Anteilseignern Full Tilt abgenickt werden müsse.
Die amerikanischen Justizbehörden wollen dies allerdings nicht bestätigen, vielmehr äußerste sich am gestrigen Montag ein Sprecher dem amerikanischen Cardplayer gegenüber wie folgt: „Wir geben keinen Kommentar dazu ab. Weder bestätigen wir die Einigung mit der Groupe Bernard Tapie noch dementieren wir sie.“
Ist der Deal doch nicht in trockenen Tüchern oder will das Ministerium erst die notwendige Zustimmung der Inhaber abwarten, bevor es ihn als abgeschlossen betrachtet? Das ist die entscheidende Frage, die an dieser Stelle natürlich nicht beantwortet werden kann.
Zuletzt hieß es aus der Behörde Ende September, dass die Rückzahlung der eingefrorenen Konten an die Opfer des mutmaßlichen Betrugs möglich sei, doch seitdem hielt sie sich mit öffentlichen Äußerungen vornehm zurück.
Für alle ehemaligen Full-Tilt-Spieler bedeutet dies, dass das Warten weitergeht. In den USA steigt mittlerweile auch der öffentliche Druck, da bereits renommierte Sender wie CNN über Spieler berichten, die Geld durch den Full-Tilt-Bankrott eingebüßt haben.
Kommentare






















