Schweden gewinnt den PartyPoker Poker Nations Cup
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- PokerOlymp Redaktion, Freitag. 09. Februar 2007
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Schweden setzte sich überraschend durch und triumphierte letzte Woche beim PartyPoker Poker Nations Cup in beeindruckender Weise. Das Team bestand aus Kapitän Bo Sehlstedt, 2006 WSOP Bracelet Gewinner Anders Henriksson und Mats Rahm, Johan Storakers, William Thorsson und Online-Qualifikant Hans Isoz. Sie gewannen $100,000 bei diesem TV-Turnier, welches viele Persönlichkeiten, Teamgeist aber auch Nationalstolz präsentierte.
Die Schweden verdankten ihren Erfolg dem gelassenen Können von Henriksson. Heads-Up trat er gegen den USA-Kapitän Robert Williamson III an, Schweden mit 12,000 in Chips gegen 88,000 der USA. Es sah schon danach aus, dass der Bewerb vorbei wäre, die USA triumphieren und die schwedischen Fans resignierten würden, bis Henriksson verdoppelte und den USA-Kapitän in eine Psycho-Schlacht verwickelte.
Schwedens Kapitän Bo Sehlstedt sagte: “Ich habe schon höhere Summen gewonnen, aber das ist ein wirkliches Karriere-Highlight. Ich bin so stolz auf mein Team. Anders ist einer der besten Spieler, es sieht so aus als könnte er nicht verlieren. Als ich fürchtete, dass es nun vorbei sei, hatte ich noch immer Vertrauen in Anders. Denn wenn einer aus so einer schwachen Position noch zuschlagen kann, dann er.”
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Henriksson selbst war erfreut “Es war großartig zu gewinnen. Ich glaubte immer an unsere Chance, denn wir hatten ein sehr starkes Team. Eine Zeit lang sah es nicht so gut aus, aber als ich verdoppeln konnte, stieg auch mein Selbstvertrauen wieder.”
USA-Kapitän Williamson III war am Boden zerstört, dass er so eine überlegene Chipführung noch aus der Hand gegeben hatte. “Ich brauche keine Bar im Moment, ich brauche einen Arzt.”
Das Turnier war spannend vom Anfang bis zum Ende. Titelverteidiger Großbritannien mit Dave “The Devilfish” Ulliott, Ram Vaswani und Joe Beevers überrollte das gesamte Feld in den ersten Tagen und war überlegener Favorit für das Finale. Die wenigsten Chancen wurden dem USA-Team eingeräumt, da es eine schlimme Woche hinter sich hatte. Angeführt von Robert Williamson III, gefolgt von Phil Laak, Antonio Esfandiari, Clonie Gowen, Kevin O’Donnell und Schauspielerin Jennifer Tilly. Sie waren den Europäern ganze Woche unterlegen, aber Williamson III gewann den Durchgang in der Nacht vor dem Finale und so hatten sie doch noch eine kleine Chance.
Die USA schafften es vom Short Stack zum Big Stack, dank der Marathon-Sessions von Antonio Esfandiari, der sein Bluff-Können, für welches er bekannt ist, einmal mehr bewies. Nachdem auch Clonie Gowen verdoppeln konnte, sah es danach aus, als könne niemand mehr die USA aufhalten. Die Schweden lagen im Mittelfeld, wie ganze Woche, ohne je in ernsthafte Schwierigkeiten gekommen zu sein.
Als erstes schied Deutschland, angeführt von Michael Keiner, in weniger als einer Stunde aus. Als nächstes erwischte es Dänemark unter der Führung von Theo Jorgensen, gefolgt von den Holländern, die von Marcel Luske angeführt wurden. Als mit England, Schweden und den USA nur mehr drei Teams im Spiel waren, brachte Sehlstedt seinen Super-Ersatzmann Henriksson. Devilfish versuchte den schwedischen Star niederzureden, aber Anders ließ alles in Ruhe über sich ergehen und gewann sein All-in. Schließlich eliminierte Williamson den Devilfisch und war überlegener Favorit gegenüber dem ruhigen Schweden.
Ein PartyPoker-Sprecher sagte: “Wenn ich einen Profi fragen müsste, welche die beiden stärksten Poker-Nationen im Moment sind, würden die meisten USA und Schweden antworten. Und dieses Turnier spiegelt das auch wider. Es ist ein großartiges Spektakel und es wird auch im Fernsehen sehr interessant.”
Jedes Team bestand aus einen PartyPoker Online-Qualifikanten neben fünf Poker-Profis. Nur die USA hatten Jennifer Tilly anstelle des Qualifikanten. In sechs Durchgängen kämpfte jeweils ein Spieler um die Punkte für sein Team. Alle sechs Teams nahmen diese Punkte mit ins Finale. Dort war es dann der Entscheidung der Kapitäne überlassen, wann taktische Austausche und strategische Time-Outs angesagt waren.
Die Show wurde von Presentabel für Channel 4 produziert. Es wird 9×60 Minuten Folgen geben. Jede Show wird von Vicky Coren gemeinsam mit Barny Boatman kommentiert.
Kommentare






















BRAVO DEUTSCHLAND HAUPTSACHE MITGESPIELT
WIE WIRD MAN EIGENTLICH POKER-PROFI?
Mit dem einen Finger hält man sich den Kopf, Vater geht arbeiten und Mutter geht putzen. Dann hält man die Luft an und schreit immer wieder “raise” All in”. Das macht den Profi aus :=)
must du beim arbeitsamt ne umschulung beantragen
bei der aufstellung der deutschen mannschaft braucht man sich nicht wundern das nichts bei rauskommt. es sollten nicht die erfolge der vergangenheit zählen sondern die der gegenwart.
DAS IST RICHTIG DIE ALTEN SELBSERNANNTEN PROFIS WERDEN AUSSTERBEN ODER ARBEITEN MÜSSEN
wenn ein profi in 10 jahren 396000 dollar an preisgeld gewinnt minus reisekosten hotel startgebühr also 39600 pro jahr minus kosten und in den letzten 2jahren noch darunter liegt muss er ganz schön krank sein oder er ist KEINER wenn er dann noch seinen beruf als doctor darfür an den nagel hängt meine ich der muss zum doctor
Naja, auch im Poker gilt halt die Grundregel “Wer gewinnt hat Recht”. Deutschland hat letztes Jahr beim Nations Cup mit einer wesentlich schwächeren Mannschaft Platz 2 belegt. Ich kann als Teilnehmer zwei Sachen feststellen : 1. Die Turnierstruktur ist, zumindest in den Vorrunden knallhart – da muss man einfach treffen und/oder Karten bekommen. Großartig spielen war da nicht. 2. Kein Team hatte soviel Pech wie Deutschland. Im Finale standen wir auf Platz 2 als unser Team ein Set flopt und der Kaaskopp ein higher Set turned… Und das war nur die Krönung nachdem Deutschland 5 (fünf) entscheidende 50/50s hintereinander verloren hatte. Ich will hier unser Abschneiden nicht entschuldigen – wir waren sicher von den Namen her das schwächste Team, aber das war nicht der ausschlaggebende Grund für das insgesamt sehr magere Ergebnis.
Gruss – Ben
GROSSE NAMEN HABEN WIR NICHT ABER AUCH KEIN GLÜCK