Flotte Floats
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- Tommy Angelo, Mittwoch. 27. Juli 2011
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- floats, angelo
Ich spielte 5 $/10 $ No-Limit Hold’em im Venetian und die Konstellation war perfekt. Der Durchschaubare Dave zu meiner Linken spielte 20 Prozent seiner Hände und der Großzügige Gene zu meiner Rechten 80 Prozent. Vermutlich muss ich Euch nicht erklären, wie ich darauf reagierte – natürlich war die richtige Anzahl der Hände, die ich spielen musste, 50 Prozent. Dem kam ich mit Freuden nach.
Nach einer Stunde kam es zu folgender Hand. Ich war mit 2.500 $ auf dem Button. Gene, der etwas mehr Geld hatte, raiste vom Cut-Off auf 50 $. Ich hielt A4o. Ich floatete ihn ohne Zögern.
(Mir ist klar, dass man technisch gesehen vor dem Flop nicht floaten kann. Betrachtet man den Begriff „Float“ aber eher als Haltung denn als Spielzug, ist es meines Erachtens in Ordnung, meinen Call als Float zu bezeichnen.) Die Blinds foldeten und wir waren im Heads-Up.
Ich verfehlte den Flop völlig. Er setzte 100 $ und ich floatete ohne Zögern. Ich hatte einen Plan: Checkt er auf dem Turn, werde ich ohne Umschweife 300 $ mit den dafür vorbereiteten schwarzen Chips setzen. Setzt er dagegen, werde ich ihn erneut ohne Zögern floaten.
(Um jemanden zu floaten, muss es noch mindestens eine Setzrunde danach geben. Man kann also auf Flop und Turn floaten, aber leider nicht auf dem River.)
Die Turn-Karte wurde aufgedeckt und ich hatte weiterhin nur Ass hoch und einen Draw auf ein Paar. Gene nahm sich Zeit und verkündete dann: „Ich setze 300 $.“ Ich floatete ihn ohne Zögern mit den drei schwarzen Chips, die wie eine eingerollte Schlangenzunge unter meiner Handfläche lagen. Mit einem raschen und kaum wahrnehmbaren Schubser meines Daumens wurden die drei schwarzen Chips in die Mitte befördert. Dies geschah mit der Absicht, dass er einerseits folden und gleichzeitig um Vergebung bitten würde, überhaupt auf der Welt zu sein. Stattdessen stellte er mir aber eine Frage:
„Was hast du? Neunen?“
Offensichtlich wollte er, dass ich glaubte, er würde glauben, dass ich Neunen genauso schlecht wie A4 spiele.
Nach meinem Call auf dem Turn waren 900 $ im Pot und die effektiven Stacks betrugen noch 2.000 $. Ich hatte noch genug Zeit, um das Ding durchzuziehen.
Mein Plan, auf dem River zu bluffen, wurde durchkreuzt, als ein Ass kam – die beste Karte für mich, durch die ich ein Paar Asse ohne Kicker hatte. Er checkte ohne Zögern. Seine Körpersprache sagte, „Wag es nicht zu setzen. Mir gefällt meine Hand und ich calle.“
Doch ich glaubte ihm nicht recht. Ich bastelte mir rasch ein Spektrum von schlechteren Händen zusammen, mit dem er eine Bet vielleicht callen würde, und außerdem ein Spektrum mit besseren Händen, mit denen er ebenfalls checken und callen würde. Nach Abwägung aller Faktoren setzte ich 500 $, weil Setzen Spaß macht. Es dauerte nicht lang, bis er callte. Ich drehte A4 um. Er auch.
Kommentare







Was soll denn das?
Das ist Ressourcenverschwendung, so einen schlechten Artikel habe ich ja noch nie gelesen. Wahnsinns Spielzug, bravo! Laut google soll er ja Poker coach sein. Viele Kunden dürfte er wohl nicht haben.
ist echt ziemlich mies gespielt alles, ein float ist ein float wenn er was bringt, du spielst hier die calling station, knall dem doch mal n saftigen raise um die ohren…
Hm, vielleicht ein Hinweis… Das ist kein Strategieartikel…
Ich mag tommy’s artikel immer sehr.
Ich weiss nicht aber ich glaube der Typ veriert viel geld beim pokern oder er will fische Züchten die er dann danach unterrichten kann…
ps: Der Artikel könnte auch “wie werde ich eine Callingstation” heissen mit Floaten hat das nichts das geringste zu tun..!
a) mies gespielt
b) unglaubliche Dramatik, als er den Call mit dem Daumen (!!!) so detailliert beschrieben hat. NICHT!
c) klappen sich bei mir alle Fußnägel hoch, wenn ich Wörter wie “floatete” lese. Ist ja noch schlechter als “gedownloadet” oder “bungeegejumped”. Urgh.
Sowas beklopptes und schlechtes habe ich noch nie gelesen!! Wahnsinn wie das Niveau hier steigt!!!
“Der Durchschaubare Dave zu meiner Linken spielte 20 Prozent seiner Hände und der Großzügige Gene zu meiner Rechten 80 Prozent. Vermutlich muss ich Euch nicht erklären, wie ich darauf reagierte – natürlich war die richtige Anzahl der Hände, die ich spielen musste, 50 Prozent.”
Die einzige Kolumne, die es hier je gab, die mich nervt!
Unwitzig, hohl und mit der Garantie, dass keiner was lernt. – Bei Gartenbach konnte man noch was lernen (bspw. wie man für ein paar Dollar mehr nach einem unehrlichen Abschiedsvortrag zur PF wechselt, lol).
Sky
PS: Und wenn’s kein “Strategieartikel” war, dann ist Garte um Lichtjahre besser (von Marmorstein ganz zu schweigen)!
Tommy ftw !
ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen koennte. 3 minuten lebeszeit zum teufel. natuerlich ist das kein strategieartikel – dass ist kompletter mist. kann ich auch einen erlebnissaufsatz meines neffen aus dem zeltlager lesen.
Der Text wurde durch die dt. Übersetzung bestimmt auch nicht lustiger…
@ Sky: Gartenbach mit Tommy Angelo zu vergleichen – ist Gotteslästerung! ...äh, Pokerpapstbeleidigung….
Bei Gartenbach ist Humor gross geschrieben, bei Angelo scheinbar nicht so gewollt, dennoch lustig.