Barry Greenstein stärkt Phil Ivey den Rücken
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- Arved Klöhn, Sonntag. 05. Juni. 2011
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- ivey, greenstein, fbi
Nach seiner Erklärung, nicht an der WSOP teilzunehmen und seiner Klage gegen Full Tilt, musste Phil Ivey auch harsche Kritik einstecken. In einem Interview schlägt sich Barry Greenstein auf seine Seite.
Am ersten Juni gab Phil Ivey bekannt, dass er nicht bei der diesjährigen WSOP spielen werde und dass er die Firma Tiltware (Mutterkonzern von Full Tilt) auf 150 Millionen Dollar verklagen wolle (PokerOlymp berichtete ).
Barry Greenstein und Phil Ivey
In einem Interview mit der Seite Oneouter äußerte sich Barry Greenstein zu den Themen WSOP, Online Poker und Phil Ivey. Über Phil Ivey sagt er unter anderem:
Natürlich hilft das, was er getan hat, dem Unternehmen Full Tilt nicht. Die Frage ist, geht es ihm dabei wirklich nur um ihn selbst. Hinter den Kulissen geht mehr ab als das, was bisher ans Licht gekommen ist. Phil ist ein guter Freund von mir und ich habe mit ihm über das Thema Full Tilt gesprochen. Das heißt, er hat mich am Telefon angeschrien und gab mir eigentlich keine Gelegenheit, selbst etwas zu sagen. Er ist unzufrieden mit der gesamten Entwicklung bei Full Tilt und ist überzeugt, dass das Management die gesamte Sache schlecht handhabt.
Phil will aus dem Deal mit Full Tilt raus. Die Gründe dafür soll er selbst nennen – er ist schließlich erwachsen. Ich bin sicher, dass dies im Laufe der Zeit passieren wird. Es wurde schon viel über Phils Motive spekuliert – in einschlägigen Foren sind dazu unzählige Postings erschienen.
Seine Entscheidung, nicht an der WSOP teilzunehmen ist von der Klage unabhängig und diese Entscheidung kann nicht einfach so angegriffen werden. Phil wollte die WSOP unbedingt spielen, er wollte Rekorde brechen, er ist unglaublich kompetitiv. Ich habe ihm gesagt, dass er – wenn er bei der WSOP auftaucht – die Leute nicht mehr mit “I love you, Phil” auf ihn zukommen werden, sondern ihn nach ihrem Geld fragen werden. Zunächst konnte er sich nicht vorstellen, dass die Leute tatsächlich ihn selbst deswegen belangen würden. Doch im Laufe der Wochen sah er, dass er als Repräsentant von Full Tilt genau diesen Fragen ausgesetzt sein würde. Er meinte schließlich, dass er nicht mit gutem Gewissen spielen könnte während viele andere Spieler außen vor bleiben müssten, weil ihr Geld bei Full Tilt noch eingefroren ist.
Für mich ist seine Entscheidung bezüglich der WSOP eine Frage der Integrität. Seine Klage und der damit verbundene Schaden für Full Tilt stehen auf einem anderen Blatt.
Das vollständige einstündige Interview ist auf englisch hier zu finden.
Kommentare























Phil Ivey der neue Messias,Halleluja..
Hört mir doch auf der ist sich selber am nächsten weil er angst hat auch belangt zu werden von den Behörden.
Nachdem Motto die Feinde der Behörden sind auch MEINE Feinde…
Ivey schmeißt jetzt aus Gründen der Opportunität seine jahrelang vermutlich höchst angenehme Geschäftsbeziehung zu FullTilt in den Müllsack. – No prob!, kann man machen, Stars (Greenstein) scheint jetzt wohl attraktiver als Partner, nur den Heiligenschein für eine strikt geschäftliche [1] Entscheidung auszupacken – wie es bei PokerOlymp teilweise kommentarisch geschehen ist – ist lächerlich.
[1] auch Greenstein’s Gesülze kann als geschäftlich betrachtet werden – war ja wenig substanziell und berührte kaum die Geschäftsbedingung bzw. deren konkrete Ausgestaltung, lol
Von den beiden ist einer ner größere Ratte wie der andere!Egoistisch und materialistisch bis zum Anschlag! Können nichts ausser Karten halten, Poker spielen und hatten den Lauf und das Glück, damit Millionen zu machen und beschmutzen jetzt noch die eigenen Nester! Naja, es sins meines Erachtens weder Stars, noch “beste Pokerspieler”, sondern einfach nur arme und immer tief in sich unzufriedene Menschen. Gratuliere!
OK sind die Brüder aber schon, lol, man darf halt nur nicht aus geistig-schwacher Sicht überinterpretieren. – Wenn man sich bspw. den Table Talk reinfährt bei High Stakes Poker, dann bestehen ganz beträchtliche Niveauunterschiede zum hiesigen German Highroller-Geschäft – wie auch im TV zu beobachten war. Nichts gegen Hermann Pascha natürlich…
Ivey bspw. ist eine sehr sympatische “Ratte”, bspw. wenn er nachdem schlechte Stimmung am Tisch entstanden ist, weil Gus Hansen Zusammenspiel (!) zwischen T-Rex und Galfond wittert, vorschlägt, dass in der nächsten Hand unbesehen alle All-in gehen, “damit sich wieder alle gut fühlen”. LOL
Poker ist kein Glücksspiel, es sitzen schon die Richtigen an den Tischen.
es gibt LEUTE auf die sollte man hören:
Ich habe ihm gesagt, dass er – wenn er bei der WSOP auftaucht – die Leute nicht mehr mit “I love you, Phil” auf ihn zukommen werden, sondern ihn nach ihrem Geld fragen werden.
shalom LEUTE!
richtig, und das ist der grund, weshalb phil ivey nicht bei der wsop erscheint, er würde an jedem tisch nach geld und gründen befragt bzw. angemacht werden. zudem will er schnell aus der tiltfamilie raus, bevor alles zusammenbricht. rückzug nach vorn
Trotz alledem ist Full Tilt aber immer noch ,rechts oben auf dieser Seite, die Nummer drei der Top-Pokerseiten!??Ist schon ein bisschen komisch diese Bewertung….Naja,Geld ist halt nicht alles,was man hat hat man,warum also auszahlen?
Wow. Pokerspieler sind egoistisch und materalistisch ? Wow, was für eine wahnsinnig unglaubliche Erkenntnis ! Wow ! Leser, die so einen Mist hier kommentieren sollten lieber weiterhin Skat spielen. Oder Mau Mau mit Gartenbach, da kommt wenigstens Freude auf.
“Ich bin sicher, dass dies im Laufe der Zeit passieren wird.”
Greenstein wäre nen guter Politiker geworden ;)
Wenn man sich Gedanken zum Telefonat Greenstein – Ivey macht, entsteht der Eindruck, der schmächtige Phil hat einfach tierisch Angst gehabt, bei der WSOP eins auf die Fresse zu bekommen.
deswegen ruft er dann den schmächtigen Barry an – der wollte aber nicht als Bodyguard mitkommen ;)
Hier eine Aussage von Andrew Robl zu Phil Ivey’s Statement:
http://andrewrobl.com/blog/2011/06/0...ment/
Sehr interessant. Vielleicht kann das die Redaktion ja aufnehmen und für alle übersetzen.