"Poker-Gang" um Fritz Strobl
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- PokerOlymp Redaktion, Samstag. 03. Februar 2007
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- poker, skifahren
Mit der Absage des Super G ist am Samstag in den Appartements der österreichischen Herren das große Poker-Fieber ausgebrochen. Chef der “Poker-Gang” ist Routinier Fritz Strobl (34).
Mittendrin beim Zeitvertreib, wenn draußen der schwedische Schneesturm tobt, sind auch Klaus Kröll, Andreas Buder und Hans Grugger. Gespielt wird übrigens die beliebte Poker-Variante “Texas Hold’em”.
Am unfreiwillig freien Samstag bummelten Strobl und Co. durchs WM-Dorf und fanden im neuen Einkaufszentrum von Aare ein Spielzeuggeschäft.
“Zuerst haben wir keinen Poker-Koffer gefunden. Aber im Lager hatten sie noch einen”, berichtete Strobl von der erfolgreichen Einkaufs-Tour.
“Wir spielen aber erst um Geld, wenn alle die Regeln verstanden haben”, erklärte Strobl, bevor er sich am Samstagnachmittag in die nächste Einführungsrunde mit seinen jüngeren Spielkollegen stürzte.
“Um horrende Summen wird sicher nicht gespielt, maximal um fünf Euro pro Mann”, wischte der Kärntner gleich Gerüchte vom Tisch, wonach es in den ÖSV-Wohnungen um Haus und Hof gehen würde.
Dass Strobl ein echter Fan von Kartenspielen ist, hatte er auch nach den ÖSV-internen Super-G-Zeitläufen am Donnerstag in Aare unter Beweis gestellt.
Nachdem er das vierte und letzte ÖSV-Startticket zugesprochen bekam, betonte er, dass er sich keinesfalls als Außenseiter sieht: “Ich bin kein Joker, ich bin ein Ass.”
Hermann Maier fehlt bei der Pokerrunde. “Dafür habe ich im heurigen Winter zu wenig Preisgeld verdient. Das Pokern überlass ich den Leuten, die das Geld haben. Ich verbring meine Freizeit lieber in der Natur”, meinte der Flachauer, der jedoch ergänzte, dass er ansonsten sehr gerne bei Gesellschaftsspielen wie “Mensch ärgere dich nicht” mitmischt.
Quelle: APA
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