WSOPC Caesars Indiana – Event # 7
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- PokerOlymp Redaktion, Donnerstag. 05. April 2007
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John Brandenburg hat eine lange Geschichte. Als Kind hat er mit Puggy Pearson, Stu Ungar, Johnny Moss und anderen Legenden gespielt und von ihnen gelernt, damals im Dunes und Flamingo in Vegas. 1992 zog er um nach Texas um sich um seinen todkranken Vater zu kümmern. Er gab das Pokern auf und arbeitet einer Ford-Fabrik in Kentucky. Aber er spielt noch immer oft und gut genug, um mit den Besten zu spielen. Heute Nacht bewies er es einmal mehr. Er nahm sich den ersten Platz beim siebenten Event der World Series of Poker Circuit Tour im Caesars Indiana, dem $500 Pot Limit Omaha. Der erste Platz zahlte $20,320, obwohl er gerecht mit Runner-Up Mohammad Yennes teilte, da sie fast gleich viele Chips hatten. 2005 hatte er schon $55,560 für den zweiten Platz in einem $1,000 No Limit Event kassiert.
Besonders nett war Johnny Moss zu ihm. Er gab ihm den Rat, sich auf $30/$60 Games zu konzentrieren, und erst wenn er da gut genug war, das Limit zu steigern. Brandenburg, 42, lebt jetzt in Louisville, mag noch immer Stud Games und spielt ab und zu ein Turnier. Das erste Turnier, dass er jemals gespielt hatte, war ein Five-Card Stud im Bicycle Casino, damals wurde er Dritter.
Der Finaltisch begann am zweiten Tag umd 14:00 Uhr, mit den Blinds 600/1,200 und 42 verbleibenden Minuten in Level 10.
Der Finaltisch:
| SEAT 1 | Kenneth Auker | 23,700 |
| SEAT 2 | Vinh Ho | 52,500 |
| SEAT 3 | Larry Kozlove | 18,400 |
| SEAT 4 | Mitch Michener | 4,400 |
| SEAT 5 | Michael Sanders | 11,200 |
| SEAT 6 | Jeffrey Jones | 20,800 |
| SEAT 7 | John Brandenburg | 61,900 |
| SEAT 8 | Mohammed Yennes | 106,400 |
| SEAT 9 | Ben Ponzio | 19,800 |
Als überlegener Chipleader mit 106,400 begann Yennes. Er hatte mehr als doppelt so viele Chips wie sein unmittelbarer Verfolger. Mark Mitchener kam mit den wenigsten Chips, 4,400 und schied auch als erster aus. In der siebenten Hand war er im Big Blind all-in mit J-8-10-K. Ben Ponizos Pocket Aces wären zu schlagen gewesen, aber ein As floppte und die Chancen waren dahin. Mitchener ist aus Bonner Springs, Kansas. Auf seinem Zettel machte er keiner weiteren Angaben. Auf jeden Fall ging er um $1,693 reicher.
Ponzio hatte dieselben Pocket Aces ein paar Hände später, als Jeffrey “Slick” Jones mit A-J-8-5 all-in war. Aber diesmal ließ das Board mit 10-8-5-8-10 Lones entkommen. Als Nächster schied Michael “Nutcracker” Sanders aus. In der 2q1. Hand hatte er A-10-6-3 und schob am Flop 9-8-6 seine Chips in die Mitte. Er hatte zwei Zahler. Es wurde bis zum Ende gecheckt. Yennes bekam den Pot mit Q-Q-5-4 und somit war Sanders Achter, was ihm $2,258 brachte.
Sanders, 22, ist aus Russelville, Arizona. Er ist single, mag Pool und Lesen. Sein Poker-Highlight war der Sieg bei einem Turnier in Norman, Oklahoma, bei dem er niemals in Gefahr war, auszuscheiden. Er dankte seinem Vater, der ihn alleine mit wenig Geld aufgezogen hatte und ihm das Spielen und die Karten gelehrt hatte. “Ich werde für einen wunderbaren Ruhestand für ihn sorgen”, sagte er.
In der 33. hand ging Kenneth Auger am Button beim Flop 7-7-6 all-in. Er hatte K-K-J-4 gegen John Brandenburg , der ebenfalls Pocket Kinds hatte, aber auch ein As. Ein weiteres As kam am Turn und Auker war draswing dead. Auf Platz Sieben bekam er $2,822.
Auker, 54, mit dem Nickname “Santa”, stammt aus Rock Island, Illinois. Er hat ein Restaurant samt Bar. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder, einen College-Abschluss und mag Golf. Seit 40 Jahren spielt er Poker, lernte es von seinem Vater. Sein Highlight war gegen Johnny Chan, als er ihn all-in und die bessere Hand hatte, aber am River verlor. Es ist das zweite Jahr, dass er an den Circuit Events teilnimmt.
Fünf Hände später ging Jones, der sein erstes Pot Limit Omaha Turnier spielte, auf grausame Weise. Er hatte A-4-3-2, ging all-in, als ihm das Board mit J-9-2-3 zwei Paar gab und auch einen Flush Draw. Brandenburg hatte K-K-8-3 und als die 9 am River kam, hatte er die bessere Hand mit Königen und 9s.
Jones ist ein 34jähriger Profi aus Rolla, Missouri. Er hatte eine Firma, bevor er Profi wurde. Sein Poker-Highlight war, bei vier von acht Turnieren hier im letzten Herbst im Ranking gewesen zu sein. Jones, der verheiratet ist und drei Kinder hat, mag auch Rennfahren. Der sechste Platz zahlte $3,387.
Nach 45 Händen hatten die Spieler eine lange Pause, während nebenan der Finaltisch des $500 No Limit Events begann. Fortgesetzt wurde mit den Blinds 1,500/3,000. Kurz darauf musste Vinh Ho gehen. Er hatte zuvor einen großen Pot gegen Larry Kozlove verloren und bekam noch seine Revanche. Mit A-A-10-8 floppte Kozlove ein Set mit A-K-6. Ho, der mit J-10-9-8 all-in war, rief ein lautes “hee-yaw”, als eine Dame am Turn kam und ihm eine Straße brachte. Kozlove blieben danach gerade mal noch 3,500. Aber trotz dieser hand, schied Ho in der nächsten aus. Mit Pocket Kings und einem Flush Draw in der Hand spielte Brandenburg an und Ho, mit Pocket Jacks und einem kleineren Flush Draw raiste all-in. Die Könige siegten und Ho schied auf Platz fünf aus. “Du hättest die Chips mir geben sollen” meinte Kolzove etwas mürrisch. Ho, 34, der aus Vietnam stammt, lebt nun in Cincinnati und ist selbständig. Er lernte Poker von seinen Freunden und spielt nun rund zwei Jahre. Der fünfte Platz zahlte $3,951.
Bis zu diesem Zeitpunkt spielte Yennes sehr tight, wollte nur seine Chips und die Führung behalten. Zuvor hatte Kozlove bei einer Hand angespielt und wollte, das Yennes callt und meinte “Du hast doch so viele Chips”. Aber Yennes schlug die Einladung aus und gab Brandenburg die Möglichkeit, sich die Chips zu holen.
Ben Ponzio wurde Vierter. Er hielt K-J-10-8 und hatte einen Straight Draw, als das Board 10-4-4-Q zeigte. Brandenburg, hatte Pocket Aces, spielte Pot und Ponizo reraiste ihn all-in. Aber er verpasste seinen Draw und schied aus.
Ponizo, der in Elwood Park, Illinois lebt, ist 31, verheiratet und hat ein Kind. Er arbeitet im Radio-Verkauf. Er hat einen Abschluss der University of Illinois und lernte Poker von seinem Vater vor über 20 Jahren. Es ist sein drittes Jahr, in dem er versucht, ein Circuit Event zu gewinnen. Der vierte Platz brachte ihm $4,516.
Kozlove wurde Dritter, als er 7-5-3-2 hielt. Das Board bot ihm mit 10-6-5 einen Straight und einen Flush Draw. Er ging all-in und fand sich gegen Drilling 10s von Yennes, der 10-10-7-7 hielt, wieder. Der dritte Platz zahlte $6,209.
Kozlove, 61, dessen Nickname “Wizard” ist, ist Bankier und lebt in Louisville. Er spielt Poker seit “zu vielen Jahren, als sich erinnern zu können”, aber er schätzt ungefähr 50 Jahre. Er hat dutzende Cash-Outs bei großen Turnieren, der höchste Gewinn war $46,095 für den Sieg beim $500 Pot Limit Omaha bei einem Circuit Event hier vor zwei Jahren. Er hat die Universität von Louisville abgeschlossen und ein weiteres Hobby von ihm ist Bridge. Für den dritten Platz erhielt er diesmal $6,209.
Heads-Up hatte Brandenburg einen Chipvorteil von 175,000 gegenüber 144,000 von Yennes. Als das Spiel weiterging, konnte Yennes aufholen und die beiden beschlossen, das Preisgeld zu teilen und um den Ring weiterzuspielen.
Brandenburg hatte Yennes schon fast geschlagen, als er dessen Pocket Aces mit einer Straße besiegte. Aber Yennes erholte sich wieder und als die Blinds auf 2,000/4,000 stiegen hatte Brandenburg 216,000 und Yennes 100,000. In der letzten Hand raiste Yennes all-in am River mit zwei Paar und verlor gegen Brandenburg höhere zwei Paar.
Yennes, 63, ist eigentlich aus Jordanien und lebt jetzt in New Albany, Indiana. Dort hat er eine Firma für Bodenbeläge. Er spielt seit vielen Jahren Poker, mag verschieden Varianten. Er hat auch in Tunica bereits einen Finaltisch erreicht.
Originaltext: Max Shapiro
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