Die dünnsten Pokerbücher der Welt
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- Jan Meinert, Donnerstag. 05. März 2009
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- pokerbücher, riverdance
Neulich bin ich bei TwoplusTwo.com auf einen Thread gestoßen, der mich als Pokerbuchautor und Mitarbeiter einer Website, die mit Pokerbooks.de kooperiert, extrem belustigt hat.
Mein geschätzter Kollege Rainer Vollmar hat in seinem genialen Buch „Das Buch der Bücher“ ein Kapitel, das „Dünne Bestseller“ heißt. Er benennt dort „Die kleinen Leute von Swabedoo“ als dünnsten Bestseller überhaupt mit nur 12 Seiten. Für den Autor ein tolles ROI, oder?

Im TwoplusTwo-Thread ging es aber um die dünnsten Pokerbücher der Welt.
Nein, gemeint war nicht „Hennings’ Online Poker Guide: Texas Hold’em erfolgreich im Internet spielen“ mit 84 Seiten aber immerhin für spottbillige 16,99 Euro. Es ging um einen Witz. Den Joke kennt man ja auch schon im Reallife:
Frage: Kennst du die dünnsten Bücher der Welt?
Antwort: “Safer Sex” von Freddy Mercury, “Italienische Heldensagen”, “Kulinarische Gerichte aus England”, “Stressbewältigung für Beamte”, “Meine besten Milchmixgetränke” von Harald Juhnke, “Fehlerfreies Programmieren” von Bill Gates, “Natürliches Aussehen” von Michael Jackson, “Harmonie und Eintracht” von Tic Tac Toe, “Rassisten mit 3-stelligem IQ!”, “Das Lexikon der ehrlichen Politiker”, „Die Erotik der Angela Merkel und so weiter und so weiter.
Mein persönlicher Favorit ist “Quellwasser” von Boris Jelzin. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die Pokerszene dieser einfachen Technik zur gehässigen Charakterisierung bediente.
Witzbaukasten-Anleitung: Schaue, welche Eigenschaft jemand nicht hat und benenne Ihn als Autor eines gleichnamigen Buches. Trotz dieser Methode, bei der Witze so leicht entstehen wie Kinder bei Boris Becker, habe ich mich bei einigen Posts im TwoplusTwo-Forum fast ins Klo gelacht. Los geht’s:
Frage: Kennst Du die dünnsten Pokerbücher der Welt?

Antwort: „Verlieren mit Würde“ von Phil Hellmuth“, „Tight-passives Spiel in Theorie und Praxis“ von Gus Hansen und Tom Dwan, „Klasse und Integrität“ von Brandi Hawbaker, „Wie werde ich damit fertig, unattraktiv zu sein?“ von Patrik Antonius, „Die Kunst des freien Vortrags“ von Phil Ivey, „Die besten Salate“ von Greg Raymer, „Wissen, wann man aufhören muss“ von David Benyamine und „Neuer Tag – neuer Look“ von Jesus Ferguson.
Super sind auch „I am not rigged“ von Ultimate Bet, „Wie man sich eine gute Quote bei Wetten gibt“ von Tom Dwan, „Mit Freunden teilen“ von Jamie Gold, „Die Kunst des Interviews“ von Russ Hamilton, „Wörter, die nicht mit „B“ beginnen“ von Scotty Nguyen oder sein gleichnamiges Buch „Trockengebiete“, „Schönes Russland“ von Tony G. und „Tilt-Management“ von Mike Matusow.
Das waren die politisch einigermaßen korrekten. Abgesehen von Brandi Hawbaker vielleicht. Abgehakt.
Kommen wir jetzt zu den anderen: “Zähneputzen” von Paul Magriel, „Wie man vermeidet, sich beim Eintreiben von Spielschulden Hepatitis C zu holen“ von … nee, zu unkorrekt, kann man nicht nennen. „Non-Asian-Women“ von Barry Greenstein und vielleicht noch “Erfolgreich Großvater sein” von Amarillo Slim.
Jetzt wird es mir langsam zu heiß und ich hab mein (TwoplusTwo) Pulver verschossen. Zum Glück. An die deutschen Pros traue ich mich nicht ran. Das können Sie dann im Forum erledigen …
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