Rettet den amerikanischen Online-Spieler!
Die Spezies des amerikanischen Online-Spielers ist massiv vom Aussterben bedroht. Grund dafür sind die immer knapper werdenden Lebensräume. Nur mehr wenige Landstriche in der Welt des World Wild Web sind für den amerikanischen Spieler für Siedlungszwecke zugelassen.
Die Reservate PokerStars und Full Tilt sind nahezu wegen Überfüllung geschlossen. Dennoch bleiben die anderen Siedlungsgebiete standhaft und schließen ihre Tore vor der amerikanischen Bedrohung. Rigorose Strafen wurden den Reservaten angedroht, wenn sie dem amerikanischen Online-Spieler Zuflucht gewähren. Man hat sich der rechtlichen Situation gefügt, doch über Organisationen versucht man, die Rechtslage zu entschärfen und so wieder eine Einheit bilden zu können. Denn auch der amerikanische Online-Spieler trägt zu den Gemeinkosten bei. Und diese Beiträge fehlen in den Bilanzen der einzelnen Reservate. So hat das Reservat PartyPoker doch große Verluste gemacht. Man will mit der neuen Rechtslage konform gehen, doch als Strafe dafür schrumpfte die Anzahl der täglichen Besucher der Rasse Online-Spieler empfindlich. Ebenso haben die etwas kleineren Reservate wie Ultimate, Tribeca oder Bodog doch auch deutlich weniger Besucher. Man würde sich an der Rettung der Spezies gerne beteiligen, doch die Angst vor den Konsequenzen siegt.
Was bleibt ist die Frage, ob die beiden Reservate PokerStars und Full Tilt für ihren Verdienst um die Erhaltung der Spezies amerikanischer Online-Spieler entsprechend belohnt werden. Momentan sieht es danach aus. Der Zustrom wird gerade zu täglich größer, viele sehen es als letzte Zuflucht, wird die Spezies doch von anderen Reservaten regelrecht verbannt. Das lange Zeit als größtes angesehene Reservat PartyPoker, aber auch die kleineren versuchen nun, neue Wege zu gehen, sich andere Arten zu züchten. Doch auch hier bleibt die Frage, ob die Ausrottung des amerikanischen Online-Spielers nicht zu große Löcher in die Gesamtpopulation der Spezies gerissen hat. Die Anthropologen in unserer Redaktion werden die Situation weiter beobachten.
Kommentare



















